News

Wallenhorster Ratsherren bekräftigen ihr klares Nein zur A 33 Nord

Von Markus Tiesmeyer am 16.04.2006
News >>

Bürgerverein hält an Null-Variante fest - CDU spricht mit einer Stimme

Der Bürgerverein Wallenhorst hat nachgefragt und die Antwort fällt eindeutig aus. Alle 34 Abgeordneten im Rat der Gemeinde Wallenhorst und auch Bürgermeister Ulrich Belde haben bestätigt, dass sie uneingeschränkt hinter den beiden Ratsbeschlüssen gegen den Bau der Autobahn A 33 Nord stehen. „Wie sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, jetzt haben wir eine gute Grundlage für unser weiteres Vorgehen“, erklärt der Vorsitzende des Bürgervereins Wallenhorst, Karl-Heinz Voerste.

Ziel des Fragebogens, den der Bürgerverein an alle Ratsmitglieder verschickt hatte, war es, eine klare Aussage zu erhalten. „Die Bürger in den Ortsteilen Wallenhorst, Rulle, Hollage und Lechtingen müssen wissen, was sie bei der Kommunalwahl im Herbst wählen“, hatte Voerste immer wieder betont. Das Ergebnis stellt den Bürgerverein vor allem deswegen vollends zufrieden, „da es vorher so ausgesehen hat, als wolle die CDU ausbrechen“, erklärt der Vorsitzende des Bürgervereins, der bei der Diskussion um den Bau der A 33 Nord durch Rulle-Ost weiter an der so genannten „Null Variante“ festhält. „Dafür werden wir sachlich, aber mit allen Mitteln weiter kämpfen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir immer noch im Vorverfahren sind.“
Die 18 Ratsmitglieder gaben eine gemeinsame Stellungnahme als Antwort auf den Fragebogen des Bürgervereins ab. „Den Beschlüssen entsprechend spricht sich die CDU-Ratsfraktion weiterhin gegen den Weiterbau der A 33 aus und favorisiert die Null-Variante“, heißt es darin. Trotzdem erinnert der Fraktionsvorsitzende Hubert Bartke stellvertretend daran, dass nicht die Gemeinde Wallenhorst das letzte Wort habe, sondern der Bund. Ziel müsse es daher sein, die Ratsbeschlüsse zu konkretisieren und begründet darzulegen, dass die Null-Variante die einzige vernünftige Lösung sei, ist sich die CDU sicher. Daher sei es durchaus sinnvoll, sich mit der diskutierten Linienführung auseinanderzusetzen, um daraus eine ablehnende Stellungnahme zu entwickeln.
Noch deutlicher fällt die Antwort von Guido Pott, Vorsitzender der Gruppe SPD/Grüne im Rat der Gemeinde Wallenhorst, aus: „Die Raumanalyse des Landkreises Osnabrück hat deutlich gemacht, dass es keine konfliktarme Trasse gibt. Eine Trassendiskussion würde die Position der Gemeinde Wallenhorst schwächen.“


Hier finden Sie die Antworten der einzelnen Ratsmitglieder zum download:
Die Ratsmitglieder haben geantwortet


Zurück