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Jahreshauptversammlung der MIT Wallenhorst: Bedenken der Ruller ernst nehmen |
| Von Dirk Schötz am 09.05.2006 |
In der nachfolgenden sachlichen Diskussion - unter Leitung von Sabine Pieper und Bernhard Horn - waren die Meinungen der Mittelständler sehr unterschiedlich. Begrüß- ten die einen eine Markt- kaufansiedlung als Frequenz- bringer für die Gemeinde, lehnten die anderen den Marktkauf als Gefahr für die Ortskern Wallenhorst sowie die ortsansässigen Einzelhändler ab. Zudem wurde das erhöhte Verkehrsaufkommen zur Diskussion gestellt. Festgehalten wurde einhellig, dass die Ansiedlung des Marktkaufs nicht losgelöst von der Entwicklung des Ortskerns gesehen werden dürfe.
In seinem Vortrag zur A33 stellte Cöemens Lammerskitten unter anderem Auszüge aus dem Bundesverkehrswegeplan vor (www.straßenbau-niedersachsen.de). Er zeigte auf, dass hier die Prioritäten so formuliert seien, dass es um die Anbindung des Wirtschaftsraums Bielefeld zum Raum Bremen und die Anbindung beispielsweise von Thüringen an die Nordseehäfen geht und dieses überregionale Gedanken seien. "Zudem ist die A33 mit der Priorität 4 (höchste Stufe = 5) im Verkehrswegeplan aufgeführt und ein Bau soll bis 2015 realisiert sein", erklärte Lammerskitten. "Es geht jetzt grundsätzlich nur noch um ein 0-Variante oder eine geeignete Trasse."
In der nachfolgenden Diskussion zeigte sich eine breite Mehrheit für den Ausbau der A33, der für den Standort Wallenhorst durchaus positive Aspekte aufzeige. Überwiegend sprachen sich die Anwesenden Mittelständler für die A33 aus, wobei die Bedenken - vor allem der Ruller Bevölkerung - auf alle Fälle ernst genommen wurden.
Im Ergebnis haben die Mitglieder der MIT Wallenhorst die Forderung an die örtlichen Politiker, sich aktiv an der Findung einer geeigneten Trassenführung zu beteiligen, da eine 0-Variante wohl auszuschließen sei, wie die Versammlung festhielt
