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Frequently asked questions (Häufig gestellte Fragen)

Gibt es noch Alternativen zum Neubau der A 33-Nord?

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Mit dem Bundesverkehrswegeplan 2003, der die nächsten Jahre gilt, ist festgestellt worden, dass es südlich von Osnabrück einen Bedarf für Umleitungsverkehr gibt. Im Vorfeld ist die Frage diskutiert worden: wie soll der Verkehr aus Bielefeld an Osnabrück vorbeigeführt werden? A: Westlich über die vorhandenen Autobahnen (A 30 Kreuz OS-Süd bis Lotter Kreuz, dann A 1 hoch bis OS-Nord) oder B: Östlich durch den Bau einer neuen Autobahn A 33-Nord. Schon hier wird deutlich: Alternativen zum Neubau sind schon lange im Gespräch.
Im zur Zeit gültigen Bundesverkehrswegeplan von 2003 wurde entschieden, die Neubau-Variation zu wählen. Der Ausbau der A 1 auf 6 Spuren erfolgt zwar, aber der Ausbau der A 30 wurde zunächst fallengelassen. Jetzt wollen die Straßenbaubehörde und der Landkreis also versuchen, mit einem Neubau durch das Naherholungsgebiet an der Nette weiterzukommen. Sollte sich aber herausstellen – und danach sieht es aus -, dass ein Autobahn-Neubau vor unüberwindliche Hindernisse stößt, ist es möglich, die Alternativen wieder auf den Tisch zu legen. Die Null-Lösung bedeutet dabei: nichts verändert sich, kein Neubau, kein Ausbau. Aber natürlich kann auch die lange diskutierte Ausbaulösung A 30 wieder aus der Schublade gezogen werden.
Bis jetzt weigert sich vor allem die politische Mehrheit im Landkreis Osnabrück, die Hindernisse rund um das Nettetal ernst zu nehmen, weder den Schutz der Menschen noch der Tiere und der Natur. Bis also die Alternativen greifen, muss es noch viel Überzeugungsarbeit und weiteren Widerstand geben.

Letzte Aktualisierung am: 29.07.2006 um: 11:56

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