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Clemens Lammerskitten übergibt Brief zum Thema A33-Nord an Angela Merkel

Von Dirk Schötz am 17.07.2006
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Karl-Heinz Voerste: Demokratische Möglichkeit genutzt, auf die Sorgen der Bürger hinzuweisen

Den Besuch von Angela Merkel in Osnabrück nutzte der CDU-Bürgermeisterkandidat Clemens Lammerskitten, um der Bundeskanzlerin persönlich einen gemeinsam mit Karl-Heinz Voerste als Geschäftsführer des Bürgervereins Wallenhorst unterzeichneten Brief zum Thema A33 zu übergeben. Darin wird die Sorge der Bürger um den Weiterbau der Autobahn A33-Nord durch Rulle-Ost beschrieben und Angela Merke gebeten, diese in Berlin noch einmal deutlich vorzutragen.

Das Schreiben geht auf Initiative von Clemens Lammerskitten zurück. Karl-Heinz Voerste erklärte, dass er das Ansinnen als Vertreter des Bürgervereins gerne unterstützt habe, da es eine gute demokratische Möglichkeit sei, auf die Interessen des Vereins und der Bürger in der Gemeinde Wallenhorst hinzuweisen. Parteipolitische Belange spielten in diesem Zusammenhang keine Rolle.
In dem Brief heißt es, dass die Gemeinde Wallenhorst durch die A1, die aktuell sechsspurig ausgebaut wird, und die B68 bereits eine große Last in Sachen Verkehrsinfrastruktur im Osnabrücker Land trage. Dieser Faktor solle doch bei den weiteren Planungen in Berlin berücksichtigt und die Gemeinde nicht weiter belastet werden.
„Rat und Verwaltung der Gemeinde Wallenhorst sind unverändert der Ansicht, dass ein Weiterbau der A 33 nicht erforderlich ist“, erklären die Unterzeichner des Briefes. Und weiter: „Selbstverständlich ist unser Land, gelegen im Zentrum Europas, wirtschaftlich und infrastrukturell auf leistungsfähige Verkehrsnetze angewiesen. Eine ideologisch begründete Ablehnung von Neubauprojekten halten wir nicht für verantwortbar! Allerdings sollten die daraus resultierenden Lasten und Beeinträchtigungen, ebenso wie die damit verbundenen Chancen und Entwicklungsperspektiven, so gerecht wie möglich verteilt werden.“


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